Der Turmbau zu Babel aus Sicht des Tarot:

Meine Richtlinie ist wie immer, dass es keine guten oder schlechten Karten gibt. Die Karten zeigen immer nur Energiefelder an, zu denen wir ein ausgewogenes oder halt auch ein unausgewogenes Verhältnis haben.

Der Turmbau zu Babel ist ein Symbol dafür, wie der Mensch sich von seiner inneren Mitte abtrennt und aus dem Gleichgewicht gerät, das naturgemäß zwischen Innen und Außen herrschen sollte. Das in der Bibel beschriebene Szenario zeigt Menschen, die sich entsprechend selbst verlieren – bis keiner mehr den anderen, aber zuallererst sich selbst nicht mehr versteht.

Wenn man die Kräfte kennt, die diese Abtrennung verursachen, kann man sie ins Bewusstsein integrieren. Gezogene Kartenbilder unterstützen uns dabei, unsere Mitte wieder zu finden und sich mit ihr bewusst zu verbinden. Mit der Hilfe der Tarot-Bilder finden wir die Orientierung, um (wieder) zum inneren Wesenskern vorzudringen.  (Scheibchenweise, doch deutlich wahrnehmbar)

Im Tarot sind es die kleinen Zahlenkarten, die uns die jeweiligen Segmente unserer Energie konkret anzeigen. Wir erkennen deutlich, wo wir in Einklang mit uns selbst sind und auch, wo unser Gleichgewicht gestört ist und wie wir es wieder herstellen können.  Dies gilt sowohl für unser inneres Empfinden, als natürlich auch für den Umgang mit der äußeren Welt. Wenn wir damit beginnen, das zuviel und das zuwenig der jeweiligen Sphäre (Sephira) unseres Lebens in einen gesunden Ausgleich zu bringen, erhalten wir auch unsere innere und äußere Ausgewogenheit  wieder zurück. Wir erhöhen unser inneres Wohlbefinden, weil wir das Außen genießen, ohne uns darin zu verlieren…

 

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