Hallo Tarot-Freunde,

Die Energie, die uns im August begleiten wird, halte ich für die einzig folgerichtige, denn wenn ich die gegenwärtige Welt auf mich wirken lasse, konnte ich eigentlich nur Arkanum XIII, Tod für uns ziehen. Wer aufmerksam seine weite und nahe Umgebung, seine innere und äußere Welt betrachtet, wird erkennen, dass kein gesellschaftliches, systemisches und individuelles Konstrukt mehr so bleiben kann wie es „schon immer war…“.  Wer zudem die Gesetzmäßigkeit „Wie Innen so auch Außen“  nicht nur intellektuell begreift, sondern diese auch konsequent anwendet, weiß, dass der äußere Umbruch letztlich mit uns allen, mit jedem selbst zu tun haben muss. Man sieht sich somit irgendwann herausgefordert, seine alten Verhaltensmuster ehrlich zu hinterfragen und – trotz teils großer Ängste – diese auch endlich abzulegen. Auch dann, wenn man vielfach nicht im Geringsten weiß, was den entstehenden inneren und äußeren Leerraum denn irgendwann neu füllen wird.

Während die Energie Des Turms uns lehrt, unsere äußeren Umstände in Richtung Freiheit zu erweitern, legt die Karte Tod das Augenmerk auf alle inneren Gewohnheiten, die jetzt ausgedient haben. Beim Betrachten der Crowley-Karte sehen wir, dass der Tod mit seinen Knochenbeinen ein Tor bildet, durch das es nun hindurch zu gehen gilt. Erst dahinter sind die blauen Figuren/Symbole zu sehen, die allesamt die neue Lebendigkeit ankündigen, die unser Energiesystem nach Durchschreiten der Todespforte durchströmen wird – aber eben erst dann, wenn wir zuvor unsere alten Muster haben sterben lassen.

Die innere Reinigung, die Arkanum XIII uns abverlangt, hat natürlich auch entsprechende äußere Veränderungen zur Folge: Das Tor des Todes ist ein Nadelöhr, bei dessen Durchschreiten alle äußeren Altlasten wie etwa falsche Freunde oder eingespielte Scheinheiligkeiten von uns abgestreift werden. Und zwar gleichgültig, ob wir diese freiwillig abgeben oder eben auch nicht. Die Erfahrung zeigt, dass ein Sterben auf Raten letztlich die ungemütlichere Variante ist. Nur, was uns wahre Lebendigkeit bringt, soll auch bei uns bleiben. Eine große Chance, wenn wir sie denn nützen!

Wo wir, jeder für sich, in unseren meist kindlichen oder pubertären Mustern immer noch stecken, wissen wir alle am besten selbst – hoffentlich… Hier nun ein paar beispielhafte Fragen, die wir uns aufrichtig stellen könnten, um dann entsprechend umzudenken:

Behalte ich meine freundliche Gesichtsmaske weiterhin auf, obwohl mir die Sticheleien und Entwürdigungen meines Gegenüber richtig stinken?

Umgebe ich mich entgegen meiner inneren Gefühle mit Menschen, die mir eigentlich nur meine Energie rauben?

Fresse ich meinen Ärger laufend hinunter, nur weil ich ein liebes, braves, angepasstes Kind sein soll?

Gehe ich zu Treffen nur der vermeintlichen Verpflichtung wegen?

Mache ich Sachen, die ich gar nicht machen will, entspreche ich überhaupt nur einer Norm, die längst nicht mehr die meine ist?

Gebe ich die Verantwortung für mein Leben an Andere ab, die sie aber letztlich auch nicht übernehmen?

Falle ich auf die große Klappe der Schreihälse und Wichtigmacher um mich herum rein, anstatt endlich selber mal zu äußern, was mir auf der Seele liegt?

Bleib ich nur deshalb immer ruhig, weil ich meine äußeren Umstände unbedingt aufrecht erhalten will – obwohl sie mich nur noch einschränken?

Genügend Beispiele, um konkret zu erkennen: Hier ist Risiko angesagt!

Die Todesenergie jedenfalls fragt uns: Willst Du leben oder nur ein lebender Toter sein?

Viel Freude beim Leben, viel Spaß mit neuer Lebendigkeit!

Wünscht Euch Euer Armin

 

 

 

Armin Denner

Tarot-Beratungen

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Karte mit freundlicher Erlaubnis www.koenigsfurt-urania.com