Fortsetzung:

In 2018 nun werden alte Strukturen zunehmend deutlicher hinterfragt und müssen neuen Konturen weichen. Diese werden sich nicht mehr nur abzeichnen, sondern sich ins Leben jedes Einzelnen hinein so massiv verdichten, dass sie einfach nicht mehr zu übersehen sein werden. Entscheidend ist immer, dass der Wechsel zu einer neuen Ordnung nicht auf radikale Art stattfindet. Unsere Einstellung sollte in etwa so sein: Ein Haus bestand bislang nur aus dem Erdgeschoss und seine Bewohner konnten lediglich zweidimensional denken. Nun sind wir aufgefordert, das Fundament, das Erdgeschoss zu sanieren, weil seine Bestandteile teilweise morsch geworden sind. Die Energie der Karte Tod verlangt eine gründliche Reinigung des alten Erdgeschosses. Doch will der Kaiser in 2018 zugleich auch seine neuen Stockwerke aufsetzen. Diese Energie verlangt von uns ein umfassenderes Bewusstsein, wir müssen sozusagen lernen, ab sofort dreidimensional zu denken und zu handeln. Begründet auf einer ganzheitlicheren Wahrnehmung als zuvor machen wir uns für die neuen Horizonte bereit, die sich uns immer weiter eröffnen. Die neue Zeit, die neue Struktur ist in etwa, wie wenn der Sohn ein Unternehmen vom greisen Vater übernimmt und dieses nicht mehr weiterführen kann wie bislang. Wenn er weiterhin wie der alte Patriarch handelt und denkt, wird ihn die neue Zeit gnadenlos überholen und zurücklassen. Genau diese neue Gegenwart wird uns das Jahr 2018 mitunter sogar als radikal empfinden lassen. Neue Strukturen, neue Stockwerke mit neuen Horizonten sind allerorten als Kontur zu erkennen und verschaffen sich nun ihren grobstofflichen Raum. Und nach wie vor geht es in 2018 darum, dass sich männliche und weibliche Anteile gegenseitig ergänzen und neue Zugänge finden, die auf den alten aufbauen wollen. Gleichzeitig jedoch werden wir auch radikal hinter uns lassen müssen, was nicht mehr zeitgemäß ist. Die Energie der Todeskarte wird dafür sorgen.


Was kann nun jeder einzelne für sich selbst tun, um als bewusster Mitschöpfer seines/ihres Lebens zu wirken? Es gilt, die alte Einstellung zu Begriffen wie Macht und Disziplin zu erlösen. Diese haben nur deshalb einen negativen Beigeschmack, weil Macht in der alten Welt mit Machtmissbrauch gleichgesetzt wurde. Doch kommt „Macht“ von „Machen“. Die Frage ist also: Was mache ich konkret? Es gilt, nicht mehr nur zu fühlen oder zu denken, sondern in Umsetzung zu bringen, was erkannt wurde. Was tatsächlich von Innen kommt, sollte nun unbedingt auch ge-Macht werden. Die grundlegende Frage lautet: Lenke ich mich durch äußere Tätigkeiten letztlich nur von meinen inneren Signalen ab? Dabei muss in der Folge die entscheidende Einstellung transformiert werden, nämlich unsere Haltung zu Autorität. Die primäre Frage in 2018 lautet: „Was ist für mich natürliche Autorität?“ Der Kaiser soll stets als der oberste Diener seines Volkes wirken. Wir sind in seiner Energie angehalten, das stille Kämmerlein zu verlassen und nach außen zu gehen, uns zu zeigen und zu wirken. Eine Haltung der Souveränität ist dabei die erforderliche Grundenergie. Ohne Hinterfragen brav zu befolgen, was einem gesagt wird oder einst gesagt wurde, ist Vergangenheit. Hierzu ein aktuelles äußeres Beispiel: Die alten Medien, die Anspruch auf alleinige Gültigkeit hatten, werden nun immer intensiver hinterfragt. Die Möglichkeit der neuen Medien, der Informationsflut ganz allgemein stellt alles in Frage, was bislang einfach als gültig übernommen wurde. Doch auch hier gilt: Das Alte nur zu verdammen kann nicht funktionieren, dazu ist der alte Kaiser zu mächtig. Das Zusammenwirken, die Ergänzung alter und neuer Strukturen und Möglichkeiten wird die Lösung bringen. Ein altes Fundament wird renoviert, damit neue Stockwerke darauf errichtet werden können. Auch die zweidimensionalen Bewohner haben nach wie vor ihre Existenzberechtigung. Jeder Mensch lernt in seiner ihm eigenen Geschwindigkeit.


Frage Dich: Wie kann ich mein eigenes Leben verstärkt selbstdiszipliniert steuern und schöpferisch gestalten? Disziplin in diesem Sinne heißt, alles zu vermeiden, was den erkannten Naturgesetzen widerspricht. Vorgaben wie etwa eine gesunde Ernährung werden uns „die Oberen“, sprich der alte Kaiser ganz bestimmt nicht abnehmen. Diese Macht liegt bei jedem Einzelnen, dem neuen Kaiser. Ein Problem wie die Massentierhaltung wird sich von selbst lösen, wenn ich aus dem (übermäßigen oder unkontrollierten) Fleischkonsum aussteige. Ein Gesetz (Kaiser) wie Angebot und Nachfrage wird die Zeiten mit Sicherheit überleben, weil es sich dabei um eine übergeordnete Struktur handelt. Veraltet ist jedoch, dass äußere Autoritäten dies für uns regeln müssten. Nur die eigene Disziplin wird eine natürliche neue Ordnung ins Leben bringen können. Fragen hierzu: Kaufe ich bestimmte Artikel etwa nur, um im Außen gut dazustehen? Konsumiere ich nur deshalb, weil ich mich selbst nicht spüren will? Oder: Wie verhalte ich mich, wenn mir jemand schräg kommt? Verhalte ich mich wie ein alter Kaiser, der sich gleich gegen die vermeintliche Kontrolle wehren muss? Oder bin ich in natürlicher Autorität und stehe zu meiner eigenen Ordnung? Positioniere ich mich dabei souverän? Wenn das Gegenüber selbst noch nicht souverän ist, wird es sich gerne auf Regeln berufen, die in Wahrheit längst veraltet sind und die es selbst nur deshalb befolgt, weil er es nicht besser weiß und noch immer in der „zweidimensionalen“ Realität steckt. Bleibe ich bei dieser Begegnung immer noch souverän? Es liegt an uns, der alten Ordnung die Achtung zu erweisen, sie zu nützen und dann eine neue, eigene, schöpferische Ordnung zu manifestieren. Unser Alltag wird uns als Übung exakt jene Situationen erleben lassen, die unsere Souveränität in die Welt bringen. Wir werden glasklar aufgezeigt bekommen, wie weit wir selbst bereits sind. Sind wir offen für Neues oder unterliegen wir der Macht unserer alten Strukturen? Als Kindermenschen werden wir in unsere neuen Stockwerke ganz bestimmt nicht einziehen dürfen...


Ich persönlich glaube schon lange, dass jetzt die entscheidenden Jahre sind für die Weichenstellungen hin ins neue Zeitalter. Seit 2012 surfen wir auf einer neuen Welle, die uns wahrlich unbegrenzte Möglichkeiten eröffnet. Tod heißt im Tarot lediglich, dass wir die alten Ufer verlassen müssen. Wenn wir dieser Energie freiwillig folgen, wird der Tod freundlich sein und nur nehmen, was tatsächlich nicht mehr zum Leben gehört. Das Geschenk heißt: Neues Leben…

 
Ein Gutes Neues Jahr für Euch alle wünscht
Armin Denner http://tarotproject.com/

Tarot Karten http://www.koenigsfurt-urania.com/