Die Monatskarte für den Mai habe ich von einer dem Tarot e.V. nahestehenden Person ziehen lassen. Die "Zehn der Stäbe" wurde aufgedeckt.
In den letzten Tagen habe ich den Roman "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse" von Thomas Meyer gelesen und darin einen interessanten Satz gefunden. Sinngemäß erklärt Frau Silberzweig dem Herrn Wolkenbruch, dass Wahrsagekarten nicht die Zukunft zeigen sondern "das Potenzial der Gegenwart".
Was für ein Potenzial steckt nun in den "Zehn Stäben". Die Zahl Zehn beinhaltet als Symbol ein Ende und einen Neuanfang. Sie markiert also einen Wendepunkt, ein neuer Zyklus kann beginnen.
Auf der Karte sehen wir einen Mann, der sich den Rücken mit einer Last beladen hat. Er geht den Berg hinauf und sieht sehr angestrengt bei seinem Tun aus. Er trägt die Bürde, ohne zu klagen. Die Karte warnt vor Überarbeitung. Mit ihr kann man aber auch lernen, Verantwortung abzugeben, herauszufinden, was wirklich wichtig ist und sich so von Lasten befreien. Es kann auch die Einstellung zu einer Sache sein, um sie zu verwandeln und sich dadurch Freiräume für Entspannung und Freizeit zu verschaffen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, einen wunderschönen Tanz in den Mai und noch viele weitere Tanzschritte im Wonnemonat.
Karte "Zehn der Stäbe" aus dem Druid Craft Tarot zeigen wir mit freundlicher Genehmigung des Arun Verlags: © Arun Verlag, Uhlstädt
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Mehr zum Druid Craft erfahren Sie auf den Seiten von Will Worthington und Philip Carr-Gomm.