Herzlichen Dank an Armin Denner

Hallo Tarot Interessierte,

Erstaunlich – oder etwa doch nicht? Wie bereits im November wird uns auch im Dezember die Energie der 9 Stäbe begleiten, die den Titel Stärke trägt. Ich gehe also einen Schritt tiefer in die Aussage dieser Karte hinein, denn sie scheint gerade wichtig für uns zu sein:

Solange wir unsere Energie dafür verwenden, unseren Standpunkt zu verteidigen, sind wir immer noch nicht wirklich damit beschäftigt, unsere volle Kraft für etwas ganz und gar für uns Förderliches zu nützen. Erfahrungsgemäß gibt es Menschen, die nicht unbedingt erfreut sind, wenn wir unsere wahre Stärke entdecken und diese auch immer mehr in den Alltag einbringen. Oft ernten wir deren Widerstände, denn klar ist natürlich, dass wir nicht mehr so geschmeidig funktionieren wie man uns – vielleicht lebenslang – gewöhnt war. Auf einmal werden wir unbequem, denn wir beginnen damit, das zu sagen und zu tun, was wir wirklich für richtig halten.

Wenn wir den Weg der Eigenverantwortlichkeit und Selbstermächtigung einschlagen,  werden wir naturgemäß auch manche alte Umstände und Menschen hinter uns lassen müssen, die ihren Weg lieber angepasster wählen. Jedem das Seine, doch sollten hier Unstimmigkeiten entstehen, zieht uns das immer noch Energie ab. Diese benötigen wir jedoch dringend, um uns selbst zu verwirklichen, was häufig nicht die Erwartungen erfüllt, die manche an uns haben.

Die Lösung ist, dass wir unsere Aufmerksamkeit von jenen Menschen abwenden werden, die halt nicht einverstanden mit dem sind, was wir für uns für richtig halten und besser wissen als wir selbst, was uns gut tut. Entscheidend ist, dass wir in - innerem - Frieden gehen, wenn wir Altes hinter uns lassen, denn wir müssen auch weiterhin in den Spiegel blicken können. Doch was vergangen ist, ist vergangen!

Dann jedoch bricht eine neue Zeit an, und wir verwenden unsere Energie mehr und mehr dafür, unseren ureigenen Weg zu gehen. Tatsache ist, dass dieser Weg sich uns mit jedem Schritt mehr eröffnet. Je weiter wir ihn gehen, umso deutlicher zeigt sich unser Schicksal. Darüber nur zu reden ist definitiv zu wenig, man muss ihn gehen, um ihn zu erleben! Anfänglich fühlt man sich ängstlich und schüchtern, doch zunehmend wird man sicherer und dann stellt sich Freude ein. Freude am Leben, Freude am Dasein...

Bei Paolo Coelho habe ich den Satz gelesen: „Nur wer sauren Wein getrunken hat, weiß, was ein guter Wein ist“. Ich sehe das genauso, möchte diese tiefe Aussage jedoch erweitern: „Nur wer guten Wein getrunken hat, weiß was guter Wein ist“. Und genau dies ist es, was uns erwartet, wenn wir den Weg der Echtheit und der Authentizität weiter gehen und weiter und weiter... Wie ein guter Wein verbessert sich die Lebensqualität und manchmal ist es schlichtweg nicht zu fassen, welche Fülle das Leben uns bietet, wenn wir uns nicht selbst im Wege stehen.

Was die Feiertage anbelangt, werden die meisten von uns wohl die ein oder andere Verpflichtung haben. Auch hier stellt sich natürlich die Frage, ob man dieser Verpflichtung denn nun wirklich gerne Folge leisten möchte – oder ob es an der Zeit sein könnte, ein paar Erwartungen nun vielleicht nicht mehr automatisch zu erfüllen. Vielleicht machen wir ja das konkret Gleiche wie vergangenes Jahr – und die Jahre zuvor. Schon möglich, nur diesmal, weil es unsere eigene Entscheidung ist und eben nicht eine automatische Erfüllung irgendwelcher Erwartungen – oder aber wir machen etwas völlig Anderes…

Frohe Festtage, magische und besinnliche Rauhnächte und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünsche ich Euch

Euer Armin

Und: Die nächste Tarot-Aufstellung in Augsburg wird am Samstag, 19. Januar sein. Ab sofort  Infos und Anmeldung bei mir möglich.

 

 

Armin Denner

Tarot-Beratungen

www.tarotproject.com

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Karte mit freundlicher Genehmigung  http://www.koenigsfurt-urania.com/